Eine defensive Anlagestrategie
Aus Sicht der Finanzmärkte wartete das Jahr 2009 bisher mit zwei in ihrer Ausprägung diametral entgegengesetzten Quartalen auf. Die hohe Risikoaversion der Anleger in den ersten Monaten des neuen Jahres wandelte sich im zweiten Quartal in eine gewisse Risikofreude, welche Aktien und Unternehmensanleihen zugute kam.
Interessante Kaufgelegenheit bei Staatsanleihen
Eines der ersten Opfer der Erwartung eines weltweiten Konjunkturaufschwungs und der rückläufigen Risikoscheu auf Anlegerseite waren die Staatsanleihen. Die Kurse langfristiger Papiere erleben seit Mitte März einen drastischen Einbruch, in dessen Zuge die 10-jährigen Renditen in den USA rd. 150 Basispunkte (1,5 Prozentpunkte) und in Deutschland 75 Basispunkte (0,75 Prozentpunkte) zulegten.
Vertrauensverlust
Das Ende der derzeitigen Krise scheint weiter entfernt denn je zu sein. Die wirtschaftlichen Risiken nehmen zu, statt sich zu stabilisieren oder sich zu verringern.
Ein schwacher Euro?
Im bisherigen Jahresverlauf zeigt sich der Euro als eher schwache Währung: Gegenüber dem britischen Pfund verzeichnet die Gemeinschaftswährung seit Jahreswechsel einen Rückgang um rund 6%, zu Dollar und Yen um fast 10%.
Licht am Ende des Tunnels?
Die traditionellen Prognosen zum Jahresauftakt sind 2009 noch schwieriger als sonst, denn dieses Jahr ist die Konjunkturentwicklung besonders schlecht abschätzbar.
Anzeichen einer Besserung? - Teil 2
Vor einem Monat stellte ich an dieser Stelle unter dem Titel "Anzeichen einer Besserung?" zehn Prioritäten für die Bekämpfung der Krise sowie die diesbezüglich bislang ergriffenen Maßnahmen vor.
Anzeichen einer Besserung?
Nach der dramatischen Baisse der Aktienkurse in der vergangenen Woche reduzieren wir unsere Untergewichtung in Aktien.
US-Krisenplan
Der 700¬Milliarden-Rettungsplan, der dem Kongress vom Finanzministerium vorgelegt wurde, zielt auf die eigentliche Ursache der aktuellen Krise indem er die schlechten Kreditpapiere aus dem Finanzsystem nehmen soll.
Die Schwellenländer als Motor der Weltwirtschaft (Übersetzung des Artikels vom 2ten Mai)
Nach 2 Wochen Konferenzen und Begegnungen mit Unternehmen in China und der Türkei bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass der Übergang von einer Weltwirtschaft, deren Motor der Westen ist, zu einer von östlichen Ländern angetriebenen Weltwirtschaft für Anleger das Thema der nächsten Jahre sein wird.
|
Aktuell diskutierte ThemenAktienmarkt China Dollar Erdöl Indien Inflation/deflation Schwellenländer Weltwirtschaft |
Archiv
|


2010
Letzte Kommentare
@ anonym Ja, ich möchte den Goldstandard zurück. oder ein ...
Sommergedanken (2): Was ist vom Anstieg des Goldpreises zu halten?
Le 18/08/2010 par claude a. hemmer
Meiner Ansicht nach ist das Problem mit dem Gold die ...
Sommergedanken (2): Was ist vom Anstieg des Goldpreises zu halten?
Le 17/08/2010
Vielen Dank für diese Erläuterungen. So sehr Sie sich bemühen, ...
Sommergedanken (2): Was ist vom Anstieg des Goldpreises zu halten?
Le 13/08/2010
China und Indien wären in der Lage den Weltpreis für ...
Sommergedanken (2): Was ist vom Anstieg des Goldpreises zu halten?
Le 12/08/2010 par Guy Wagner
hallo, ich bin kein Expert und mich interessiert die Frage, ob ...
Sommergedanken (2): Was ist vom Anstieg des Goldpreises zu halten?
Le 29/07/2010 par Sadako Okada