Nachrichten und Analyse der Finanzmärkte online im Blog von und mit Guy Wagner
FR EN DE

BL-Global Flexible: Stand 9. Oktober

Dienstag 13 Oktober 2009 | 2 Kommentare | Kategorie: Fondsmanagement

Anfang Oktober steht der Aktienanteil bei netto 27% (46% wovon 19% über den Verkauf von Futures abgedeckt sind). Der leichte Anstieg der Aktienquote gegenüber Anfang September erklärt sich durch den Kursanstieg an den Aktienmärkten aber auch durch einige neue Käufe, besonders im Energiesektor. So sind ENI oder Total zwei Beispiele für Unternehmen mit hoher Dividendenrendite deren Aktienkurs seit Anfang des Jahres relativ unverändert geblieben ist. Die geographische Gewichtung des Aktienportfolios besteht zu 23% aus Europa (8,5% unter Berücksichtigung des Verkaufs von Futures), 12% Nordamerika (7,5%) und 11% Asien (11%). Im Aktienportfolio werden weiterhin Unternehmen bevorzugt, deren Aktivitäten weniger stark von der Konjunktur abhängig sind und welche attraktive Dividenden auszahlen. Dies gilt vor allem für Europa. So liegt die durchschnittliche Dividendenrendite der Aktien aus der Eurozone (18% des Portfolios) bei 7% brutto.

Der Rückgang der langfristigen Zinsen in der zweiten Septemberhälfte wurde dazu genutzt, die Rentengewichtung auf 37% zu reduzieren. Von diesen 37% sind 31% Staatsanleihen und 6% Unternehmensanleihen. Der Anteil von Fremdwährungen im Rentenportfolio wurde dagegen auf 8,5% erhöht. Bei diesen Fremdwährungen handelt es sich in erster Linie um Währungen von Ländern wie Australien, Brasilien und Norwegen, die über sehr solide Fundamentaldaten verfügen und durch ihre Ausrichtung auf Rohstoffe von der Industrialisierung Asiens profitieren.

Zusammenfassend stellt sich die Gewichtung nach Anlageklassen und Währungen wie folgt dar : 

Kommentare

Christoph Linhart sagte:

Hallo Herr Wagner,

wie erklären Sie sich das Zurückbleiben der ENI- und Total-Aktien. Ist das substanziell begründet? Oder scheinen die Aktien vergessen worden zu sein - woran könnte das liegen?

Viele Grüße,
Christoph Linhart

31 Oktober 2009 - 11:38 AM

Guy Wagner sagte:

ich glaube nicht, dass das Zurückbleiben fundamental begründet ist. In der Hausse seit März sind qualitativ hochwertige Unternehmen allgemein zurückgeblieben. Ausserdem mag die Schwäche des Ölpreises in EUR eine Rolle spielen.

05 November 2009 - 03:06 PM

Kommentar schreiben
Visitez le site de la Banque

Auf dieser Website suchen

Updates erhalten

RSS
E-Mail
Netvibes
iGoogle
...andere

Archiv

Über

Guy Wagner ist Chief Economist der Banque de Luxembourg.

Mehr Informationen